Leseprojektwoche Juni 2017

Eine Woche rund ums Buch

 

 

 

Was für eine gelungene Projektwoche: entspannte Kinder, lesende Kinder, Ruhe im Schulhaus, vergnügte Kolleginnen…

 

Vier Tage, in denen gelesen werden durfte nach Lust und Laune, in denen man sich vertiefen konnte, sich hineinversetzen in andere, neue Welten, in denen man seinem ganz eigenen Leseweg folgen und eigene innere Bildwelten entwickeln durfte, in denen man sein Lesevermögen zeigen oder einfach zuhören und lauschen konnte.

 

 

 

Jeden Tag starteten wir mit einer halben Stunde Vorlesezeit in der Klasse und beendeten ihn mit einer Stunde Selber-lesen, ein klarer Rahmen, der bei den Kindern großen Anklang fand. Dazwischen lagen unterschiedliche Aktivitäten.

 

 

 

Am ersten Tag erfuhren die Kinder von Profis aus der Verlags- und Buchbranche, wie so ein Buch überhaupt entsteht, wie der lange, oft mühsame Weg vom Manuskript bis zum  fertigen Exemplar ausschaut.

 

Danach gabs den altbewährten, großen Bücherflohmarkt, bei dem Berge von Kinderbüchern ihre Besitzer wechselten und manch einer nicht nur mit neuer Lektüre, sondern auch monitär bereichert von dannen zog.

 

In den darauf folgenden Tagen wurde der Klassenverband aufgelöst und die Kinder fanden sich in neuen Gruppierungen und zum Teil auch bei neuen Lehrerinnen wieder.

 

Im Angebot waren: Schuhschachtelgeschichten basteln, Bücher herstellen, Wörter lebendig werden lassen und an öffentlichen Plätzen vorlesen.

 

Jedes Kind fand Platz in seiner Wunschgruppe und ein Spaziergang durch die verschiedenen Zimmer zeigte intensiv arbeitende, vertiefte Kinder. Was will Schule mehr?

 

Am Freitag bildete die Theaterproduktion „Pünktchen und Anton“ mit Sebastian Hofmüller und Greulix Schrank einen gelungenen, literarischen Abschluss.

 

Parallel dazu waren die ganze Woche über die „100 Besten“, ausgewählte, zum Teil prämierte Kinder- und Jugendbücher in unserem Lernatelier ausgestellt. Ein echter Magnet! Der Raum war kontinuierlich gefüllt mit interessierten Kindern.

 

 

 

Ja, das Buch lebt noch – allen pessimistischen Vorhersagen zum Trotz!

 

Und viele Eltern (Danke!) und viele Kolleginnen (Danke!) haben dazu beigetragen, es in den Köpfen der Kinder lebendig zu halten.