Klassenleiterin: Fr. Döring-Lohmann
Im April besuchten wir die Ausstellung „Kreativität für die Köpfe von morgen“, die im Gautinger Rathaus zu besichtigen war. Ein Quiz lotste die Kinder an den Kunstwerken entlang, geschaffen größtenteils von Kindern. Auch ein paar Kinder unserer Klasse konnten uns stolz ihre Objekte zeigen.
Wir bestaunten Pferde, zarte Wesen, Insekten, lustige Köpfe und Personen, Fußballspieler, diverse Flugobjekte, Wolkenbilder, Fische im Aquarium und vieles mehr. (K. Döring)
Im Oktober wurde in unserer Schule das Theaterstück „Das Müllmonster“ aufgeführt.
Zuvor ließen wir unserer Fantasie freien Lauf und verfassten unsere eigenen Müllmonster-Geschichten.
Das Müllmonster liegt in einer Mülltonne. Das Müllmonster baut eine Müllstadt. Das Müllmonster badet im Müll. Das Müllmonster ist aus Müll. (Daniel)
Tom besteht aus Müll. Er hat Geburtstag. Seine Freunde sind auch Müllmonster. Sie heißen Fritz und Leo. Sie springen in eine Torte aus Müll. Tom freut sich auf die Party. Nach der Party gab es Geschenke. Er war froh. (Ludwig)
Das Müllmonster wohnt in einem Müllberg. Es ist aus Müll. Es duscht im Müll. Es badet im Müll. Wenn es gesehen wird, rennen alle weg nach Hause. (Lenni)
Das Müllmonster besteht aus Müll. Es isst Müll. Das Müllmonster hat eine Bananenschale auf seinem Kopf. Es lebt auf einem Berg aus Müll. Und produziert Müll und macht somit den Müllberg größer. (Ludwig)
Das Müllmonster lebte im Müll. Es baute sich ein Haus aus Müll. Es fühlte sich wohl und baute sich einen Garten und zwei Liegen und einen richtigen Park. (Henriette)
Im Rahmen unserer Ich-Du-Wir Tage lernen wir uns am zweiten Tag des gerade begonnen neuen Schuljahres besser kennen, denn es geht um das „Du“, - um den anderen. Wir tauschen uns mit unserem Partner oder Paten aus: über Hobbies, Familie, Lieblingsspeise und was uns eben so einfällt. Trägt der andere seine Lieblingsfarbe? Vor allem aber betrachten wir uns auch und schauen uns tief in die Augen. Was entdecken wir im Gesicht unseres Gegenübers? Finden wir fröhliche Sommersprossen oder eine frische Zahnlücke, hat unser Partner blaue, grüne oder braune Augen. Trägt er eine Brille? Hat er lange oder kurze Haare. Es ist spannend, auf „Du-Entdeckung“ zu gehen.
Und so sind im Anschluss die „Du-Sternchen“ entstanden, auf denen die Kinder je nach Können ihr Gegenüber beschrieben oder gemalt haben.
(Kirsten Döring)