Klasse 4a

Klassenleiterin Fr. Homm


In der Klasse 4a wurde es gespenstisch!

An einem schaurig-kalten und nebligem Oktobermorgen (eigentlich war es ein viel zu warmer, sonniger Morgen), trafen sich die Kinder der Klasse 4a, um gemeinsam das „Fest des Grauens“ - auch Halloween genannt - zu feiern.

Einige Schüler konnten an diesem Morgen im Klassenzimmer nicht entdeckt werden. Stattdessen aber hatten sich ein paar gruselige Gestalten unter die Klasse gemischt: Dracula, Vampire, Skelette, Henker, Hexen und Geister. Die Stimmung im Klassenzimmer war schaurig und beängstigend (eigentlich war sie ausgelassen und fröhlich). An Unterricht war zunächst gar nicht zu denken!

Deshalb machte sich die Klasse in aller Früh auf zum Spielplatz, um Kraft für gute Nerven zu tanken. Daraufhin gab es ein großes gemeinsames Grusel-Frühstück, an dem unter anderem Würmerkuchen, abgeschnittene Fingerkekse, Blutspritzen-Wackelpudding, gespenstische Brothappen, Spinnweben-Muffins, Kürbisfratzen-Chips, Gespensterkekse, einäugige Mumien im Schlafrock und Geister-Baiser verspeist wurden.

Endlich hatten die Kinder die notwendige Stärke gewonnen, um sich trotz all des Grauens, dem Unterrichtsgeschehen zuwenden zu können. Aufgeteilt in Kleingruppen wurden dann die vorbereiteten Gruselgeschichten vorgelesen und besprochen. Anschließend wurde noch ein Lesespiel gespielt, das der Klasse weitere Angstschauer beschert hat (eigentlich haben sich alle gekugelt vor Lachen).

 

Nach so einem schauerlichen Vormittag in der Schule waren alle Kinder reif für die Ferien. Zum Glück standen die nun sowieso vor der Tür: Denn nach der 5. Stunde hieß es: „Tschüß und schöne Herbstferien!“

Die Klasse 4a im Museum

Am 21.12.22 haben wir einen Ausflug nach München gemacht. Ziel war die Kunsthallte am Marienplatz, wo wir die Ausstellung vom Künstler JR „Chronicles“ angeschaut haben. Voller Begeisterung lauschten wir der Kuratorin Anja Huber, die JR nicht nur persönlich kennengelernt hatte, sondern auch viele Details zu seinen Bildern zu berichten wusste. Wir waren so fasziniert von den Werken des Künstlers, dass wir eine Frage nach der nächsten stellten und die geplante 60-minütige Führung deutlich überzogen haben. Hätten wir nicht den Zug erwischen müssen, wären  wir gerne noch ein wenig länger im Museum geblieben. Ein besonderes Highlight war die Installation des Künstlers in einem der Ausstellungsräume: Hier konnten wir uns „am Abgrund“ platzieren und Teil des Bildes werden.