Klasse 2b

Klassenleiterin: Fr. Lang


So viel Müll und wie aus Bioabfall wieder neue Erde wird

In unserer Klasse hatten wir uns schon einige Zeit mit dem Thema Müll beschäftigt. Der Abschluss zu unserem Thema sollte nun ein ganzer Vormittag im Stockdorfer Wald sein mit dem Umweltexperten Markus Blazek von der mobilen Umweltschule in Pähl.

 

Zunächst suchten wir uns eine geeignete Stelle im Wald nahe der Schule. Dort machten wir uns auf die Suche nach Müll. Da ließ sich einiges finden: Plastiktüten, Plastikteile von Raketen vom letzten Silvester, Verpackungen aus Plastik, Plastikbänder und noch einiges mehr. So viel Müll im Wald - und das nur auf einem kleinen Fleck! Herr Blazek erklärte uns, wie lange es dauert, bis die Plastikteile verrottet sind und in Mikroplastik zerfallen ist: eine dünne Tüte: 10-20 Jahre, eine dickere Tüte: 200 Jahre, eine Plastikflasche: 450 Jahre. Eine sehr lange Zeit, aber selbst dann sind noch immer winzige Teilchen in der Erde und in unserem Trinkwasser, eben als Mikroplastik. Da ist es doch schlau, den Abfall wieder mitzunehmen und ordentlich zu trennen. Denn viele Wertstoffe können ja recycelt werden. Doch zurück zum Wald. Schließlich machten wir uns mit den Becherlupen auf die Suche nach kleinen Lebewesen auf dem Waldboden. Irgendwer muss doch dafür verantwortlich sein, dass aus dem Laub, den toten Ästen und Stämmen wieder neue Erde entsteht. Wir wurden fündig: Regenwürmer, Asseln, Käfer, Ameisen und Tausendfüßler wurden vorsichtig in die Becherlupen verfrachtet, bestimmt und bestaunt. Diese kleinen Tierchen zusammen mit Bakterien sind also dafür verantwortlich, dass neue, lockere Erde entsteht, die mit vielen Nährstoffen angereichert ist. Das funktioniert natürlich auch im eigenen Garten, mit dem Bioabfall auf dem Komposthaufen. Eine Sache haben wir an diesem Tag wirklich alle gelernt: Müll, vor allem Plastik hat im Wald gar nichts zu suchen, da es nicht verrottet und auch den Tieren Schaden zufügen kann, wenn sie es fressen.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Blazek, der uns mit viel Geduld, praktischen Aufträgen und lustigen Spielen an diesem schon recht kalten Herbsttag den Wald ein Stückchen näher gebracht hat!

 

von Bettina Lang


Weihnachtsbasteln am 1. Dezember

Unser Klassenzimmer sah nach dem Neueinzug im September immer noch recht kahl aus. Große, weiße Wände, leere Fenster.

 

Dies sollte sich bald ändern. Weihnachtlich sollte es werden. Einige kreative, fleißige Mütter kamen am Freitag Morgen zu uns ins Klassenzimmer, um mit den Kindern zu basteln. Da wurden Anhänger aus Metallfolie geprickelt, leuchtende Fenstersterne gefaltet  und Schneekristalle aus Papier gebastelt.

 

Mit viel Ausdauer, Konzentration und vor allem Freude am Tun entstand eine herrliche, weihnachtliche Dekoration für unser Klassenzimmer. Nun konnten wir mit dem Weihnachtsschmuck unser Klassenzimmer verschönern.

 

 

Hier ein paar Eindrücke von unseren Weihnachtsbasteleien: